Fred Schierenbeck

Malerei 2002

©Fred Schierenbeck LFNR.1216

Malerei

17. Mai – 16. Juni 2002

Einführung: Dieter Begemann

Fred Schierenbeck arbeitet stark seriell und lotet auf diese Weise die Wirkungsmöglichkeiten seiner jeweils favorisierten Farben bis in die Tiefe aus.
Selten werden mehr als 2 Farben auf einem Bild verwendet. Sie werden Schicht auf Schicht getürmt und bilden dort fühlbare Strukturen. Es entstehen zum Teil große Bilder mit einer faszinierenden Oberfläche.

Bearbeitete er zunächst jahrelang die Farbkombinationen Graphit und Sienabraun, wurde das Letztere nach und nach durch Blau ersetzt und um geometrische Formen erweitert. In den letzten Jahren ist die Farbe Rot in den Auseinandersetzungsprozeß eingetreten. Die meditativen, in die Tiefe gehenden Bildräume werden durch aktive rote Farbflächen ersetzt, die von nur wenigen konstruktiven Elementen strukturiert werden.

©Fred Schierenbeck

Die zum Teil mit großer Wucht auf das Bild geschleuderten Farben werden durch den Einsatz von streng geometrischen oder konstruktiven Formen in ihrem chaotischen Auftritt gebändigt und in ein Ordnungsgefüge integriert. Die Titel seiner Bilder, die fortlaufende Nummern mit der voranstehenden Abkürzung LFNR. tragen, weisen auf einen als fortschreitend gedachten Entwicklungsprozess hin, bei dem ein Bild aus dem anderen sich entwickelt.

©Fred Schierenbeck - LFNR.1190©Fred Schierenbeck - LFNR. 1185©Fred Schierenbeck LFNR. 1189©Fred Schierenbeck - LFNR. 1206 - 1214