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19. November – 17. Dezember 2016

Achtung Farbe!

Daniel Behrendt, Peter Nikolaus Heikenwälder, Marc Taschowsky, Sebastian Tröger, Tobias Wyrzykowski

Eröffnung am Samstag, den 19. November um 19 Uhr.

Tobias Wyrzykowski, No 1, 2016, 30 x 40 cm

Tobias Wyrzykowski, Aus: 10 Kometen, 2016, öl auf Lw, 24 × 30 cm

Marc Taschowsky, 2016

Marc Taschowsky, r2d2, Öl auf Lw, 40 × 30 cm, 2015

Peter N. Heikenwälder, o.T.

Peter Nikolaus Heikenwälder, o.T.

Daniel Behrendt, o.T., Papier, Ölfarbe, Holzrahmen, 2016

Sebastian Tröger, Urknall, 2016

Sebastian Tröger, Urknall, 2016, Öl und Acryl auf Leinwand

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von 5 Künstlern, in deren Malerei die Farbe eine sehr unterschiedliche Rolle spielt.

Für Daniel Behrendt ist es die Materialität der Farbe, die ihn reizt. Er verwendet dick geschichtete Ölfarbe, die er bei kleinen Formaten auf Papier setzt; bei großen Formaten auch schon mal als Installation in den Raum stellt. Die monochromen Farbschichten dienen ihm auch als Malgrund für eine Malerei mit realistischen oder geometrischen Elementen. Die Ausstellung zeigt Farbarbeiten auf Papier.

Peter Nikolaus Heikenwälder arbeitet aus einem dunklen Hintergrund in vielen Schichtungen unbestimmte Formen heraus, deren Plastizität und räumliche Verortung durch einen subtilen Einsatz von Farbe entwickelt werden. Die so aus dem Dunkel aufsteigenden Dinge entziehen sich dennoch einer eindeutigen Zuordnung.

Marc Taschowsky arbeitet gern mit einem schwungvollen, fast zeichnerischen Pinseleinsatz voller Farbe. In der Ausstellung ist ein Ausschnitt aus seiner vielteiligen Werkgruppe von kleinformatigen Porträts zu sehen, in der er eine Vielfalt verschiedener Möglichkeiten zur Darstellung des menschlichen Gesichts aufscheinen lässt.

Sebastian Tröger setzt sich mit dem System der Kunst und seinen Traditionen auseinander. Seine Malerei wird dabei ergänzt durch Installationen, Performances oder Sound, die sich gegenseitig verstärken und gleichberechtigt nebeneinander stehen. Kürzlich wurde er mit dem Volker-Hinniger-Preis der Stadt Bamberg und mit dem Kulturpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet.

Tobias Wyrzykowski bewegt sich im weitesten Sinne auf dem Feld der Landschaftsmalerei. Seine Absetzung von den Traditionen der Malerei ist eher subtil. Sie zeichnet sich durch eine reduzierte, schwungvolle Linienführung und eine Farbigkeit aus, die sich von Vorbildern zu befreien sucht. Seine Landschaftsauffassung kennt keine Hierarchien. Bei ihm werden auch ein Pool, eine Pfütze oder ein zur Erde stürzender Komet zum landschaftsprägenden Element.