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Jub Mönster

LOSS JON...

18. März – 29. April 2017

©Jub Mönster, Kiez 28203, 2016 BIC-Kugelschreiber auf Leinwand, 120 x 150 cm

Jub Mönster, Kiez 28203, 2016, BIC-Kugelschreiber auf Leinwand, 120 × 150 cm

©Jub Mönster, Cosy-Corner-Tanzbar Koblenz, 2016, BIC-Kugelschreiber auf Hartfaserplatte

Jub Mönster, Cosy-Corner-Tanzbar Koblenz, 2016, BIC-Kugelschreiber auf Hartfaserplatte, 60 × 40 cm


©Jub Mönster, Femina-Tagegaststätte Leipzig, 2016, BIC_Kugelschreiber auf Hartfaserplatte

Jub Mönster, Femina-Tagesgaststätte Leipzig, 2016, BIC-Kugelschreiber auf Hartfaserplatte, 40 × 60 cm

©Jub Mönster, Home from Home, 2017, Aquarell auf Karton

Jub Mönster, Home from Home, 2017, Aquarell auf Karton,

 

©Jub Mönster, Bizarr, daraus auf eine nachhaltige Naturerfahrung zu schließen, 2015, Öl auf Leinen

Jub Mönster, Bizarr, daraus auf eine nachhaltige Naturerfahrung zu schließen, 2015, Öl auf Leinen, 59 × 81 cm

©Jub Mönster, Das Angebot, schönes Denkmal, neu oder gebraucht bewegte sie zu zusehends, 2016,Öl auf Leinen, 47 x 65cm

Jub Mönster, Das Angebot, schönes Denkmal, neu oder gebraucht bewegte sie zu zusehends, 2016,Öl auf Leinen, 47 × 65cm

In seiner Malerei verwendet Jub Mönster sowohl abstrakte als auch realistischen Elemente, die zum Teil eine collageartige Verbindung eingehen. Für den Künstler stehen dabei häufig Menschen im Mittelpunkt seines Interesses. Es sind Bilder von Passanten, die er mit dem klassischen Blick des Flaneurs aus einer Menge herausfiltert oder Fotografien aus alten Fotoalben, die er in seine Malerei einbaut.
Sein Talent, Gesehenes realistisch wiederzugeben zu können nutzt er dafür ebenso, wie die schnelle und genaue Bilderfassung, die eine Malerei dieser Art erfordert.

Der Ausstellungstitel „LOSS JON…“ bezieht sich auf rheinische Mundart, die ungefähr so etwas bedeutet wie: „gehen wir los“, „gehen wir aus“ oder auch: „lassen wir es (ruhig) angehen“. Zwischen diesen beiden Polen des Gehens und des Ausgehens, zwischen dem zielstrebigen Laufen und dem gelassenen sich Gehenlassen changiert diese Ausstellung. Jub Mönster zeigt in seinen Bildern seine eigene Sichtweise der Dinge und er legt dabei subtil Widersprüche frei.

Ein Schwerpunkt der Ausstellung sind seine Kugelschreiberzeichnungen, die einen ruhigen und zugleich distanzierten Blick auf die bürgerlichen Vergnügungen der frühen Nachkriegszeit werfen, als das öffentliche Freizeitverhalten noch ungewohnt war und Gaststätten und Tanzbars noch mit kühler Sachlichkeit und makelloser Sauberkeit warben.