Reinhold Engberding

Peter Nikolaus Heikenwälder

“Strich und Faden”

12. September – 17. Oktober 2015

Eröffnung am Samstag, den 12. September um 18.00 Uhr

Einführung: Dr. Arie Hartog, Direktor des Gerhard-Marcks-Hauses

Blick in die Ausstellung, vorn links: Reinhold Engberding, o.T. (3_33_2 Holger Maussens Tanzkleid), 2015, Baumwolle gehäkelt, Schellack, Leim, Wachs, Pigment, Foto: Ingo Wagner

©Blick in die Ausstellung

Blick in die Ausstellung. Hinten: Reinhold Engberding, vorn: Peter N. Heikenwälder, o. T., 2015, Aquarell und Grafikstift auf 450g/m2 Hahnemühle Aquarellkarton, Foto: Ingo Wagner

Peter N. Heikenwälder, o. T., 2015, Aquarell und Buntstift auf PapierPeter N. Heikenwälder, o. T. 2015, Aquarell und Buntstrift auf Papier©Peter N. Heikenwälder

 

©Peter N. Heikenwälder©Peter Heikenwälder©Peter Heikenwälder

Oben: Peter N. Heikenwälder, jeweils o. T., 2015, Aquarell und Grafikstift auf 450g/m2 Hahnemühle Aquarellkarton

©Galerie Blick in die Ausstellung, Foto: Ingo Wagner

Blick in die Ausstellung, vorn: Reinhold Engberding, o.T. 2015, Mitte: Peter N. Heikenwälder, ohne Titel, 2012, hinten: R. Engberding, o.T., 2015 Foto: Ingo Wagner

 

Reinhold Engberding, dessen Arbeitsweise man im weitesten Sinne mit Bildhauerei bezeichnen könnte, ist einigen Bremern vielleicht noch durch seine Ausstellung im Gerhard-Marcks-Haus bekannt, die er 2011 gemeinsam mit der niederländischen Künstlerin Karin Arink zum Thema „Kleider machen Kunst“ gestaltet hat. Seine bevorzugten Arbeitsmaterialien sind getragene Kleidung, Stoffe und Garne. Die Kleidung arbeitet er um und ordnet sie zu Installationen an oder er bestickt sie. Als Texte verwendet er dafür häufig Gedichtfetzen aus der Autorenschaft der vom ihm geschaffenen Kunstfigur Holger B. Nidden-Grien (Ein Anagramm des Namens Reinhold Engberding).
In der Galerie Kramer werden einen großen Teil der Ausstellung seine aus schwarzem Baumwollgarn gehäkelten Plastiken einnehmen, die, mit Wachs und Schellack zu hohlen Formen verfestigt, leicht von der Decke zu schweben scheinen.

Peter Nikolaus Heikenwälder ist Maler und Zeichner. Er stellt bereits zum 2. Mal in der Galerie Kramer aus. Seine in den letzten Jahren entstandenen Bilder verfolgen das Prinzip der ständigen Übermalung und des wieder zum Vorscheinbringens. Diesen Prozess wiederholt er solange, bis sich auf der dunklen Leinwand etwas Neues, Unwägbares zeigt. Seine aktuellen Arbeiten sind reduzierte Zeichnungen, deren organische Formen scheinbar von den quellenden Plastiken Reinhold Engberdings inspiriert sind. Auf strahlend weißem Papiergrund sind im Zentrum kleine, emblematische Formen zu sehen, die an etwas zu erinnern scheinen, das sich beim genauen Hinsehen jedoch einer eindeutigen Zuordnung zu wiedererkennbaren Gegenständen entzieht.