13. Juni – 15. August 2015

Why so serious?

Arbeiten mit Humor

Harald Falkenhagen, Christian Holtmann, Yumi Jung, Jub Mönster, Paula Müller, Christian Orendt, Julian Öffler, Peter Sauerer, Sebastian Tröger, Volker Tiemann,

Die Ausstellung ist vom 6. – 19. August geschlossen. Dafür verlängern wir die Ausstellungszeit bis zum 29. August.

©Christian Holtmann, Why so serious?, 2014, 150 x 105 cm

Christian Holtmann, Why so serious?, 2014, 105 × 150 cm

©Jub Mönster, Fünf Nachtwanderinnen verabschieden den Tag, 2015

Jub Mönster, Fünf Nachtwanderinnen verabschieden den Tag, 2015, 60 × 80 cm

©Julian Öffler, Videostill aus: an art performance, 2012

Julian Öffler, Videostill aus: an art performance, 2012

Yumi Jung, o.T., 2014,

Yumi Jung, o.T., 2014,

Peter Sauerer, Sackmesser, 2013

Peter Sauerer, Göring, 2007, Holz, Farbe, Kordel

Volker Tiemann, Lemmonworld 2.1

 

Volker Tiemann, Down Under, 2015, Holz, Farbe, Sperrholz

Sebastian Tröger, Selbst als Kleekatze

Blick in die Ausstellung, im Vordergrund Arbeiten von Sebastian Tröger

Blick in die Ausstellung

Blick in die Ausstellung

Blick in die Ausstellung: Harald Falkenhagen, 2.9.2009 (Der Frischetest….Alles in Ordnung)

Blick in die Ausstellung, 3 Arbeiten von Jub Mönster,

Blick in die Ausstellung: 3 Arbeiten von Jub Mönster, Video von Julian Öffler

Blick in die Ausstellung: Paula Müller, "The Priority Principle", 2014

Blick in die Ausstellung: Paula Müller, “The Priority Principle” (Detail), 2014

Blick in die Ausstellung: links: Volker Tiemann, das Klebeband in der Gegenwartskunst, rechts: Christian Holtmann, Why so serious, daneben 3 Arbeiten von Christian Orendt

Blick in die Ausstellung: links: Volker Tiemann, Das Klebeband in der Gegenwartskunst, rechts: Christian Holtmann, “Why so serious?”, daneben 3 Arbeiten von Christian Orendt

Die Ausstellung “Why so serious?” hat eine gute Presseresonanz erfahren. Zu lesen auf der Homepage der Kreiszeitung vom 19.06.2015

und unter Weser-Kurier.de

Die Ausstellung “Why so serious?“ zeigt Arbeiten von Künstlern und Künstlerinnen der Galerie und Gästen, die sich mit dem Thema Humor in der Kunst beschäftigen.
Die gezeigten Arbeiten, die von Zeichnung und Malerei über Bildhauerei bis Video reichen, thematisieren eine Spielart von Kunst, die sich durch einen feinen Witz vom Ernst des Kunstbetriebes distanziert.

Harald Falkenhagen (Bremen) dessen Arbeiten zwischen Wortkunst und Zeichnung angesiedelt sind, bringt mit lakonischem Humor die wiederkehrenden Fragestellungen eines (Künstler-) Alltags auf den Punkt.

Christian Holtmann (Bremen) greift auf seinen zwischen Malerei und Zeichnung changierenden Papierarbeiten die Alltagskommunikation von bestimmten Lebensstil-Milieus auf und kombiniert sie mit Gestaltungsfragen aus der Kunst.

Yumi Jung (Seoul) befasst sich mit den Möglichkeiten der Erinnerung an gelebtes Leben, wobei sie die Symbolkraft von Alltagsgegenständen durch Nachbildung und Umformung erhöht. So hat sie sich u.a. unter bildhauerischen Gesichtspunkten mit der Nachbildung von Luftballonluft und -ventilen beschäftigt.

Jub Mönster (Bremen) recycelt Landschaftsbilder aus den gutbürgerlichen Wohnstuben der Nachkriegszeit, und setzt in diese Figuren aus gänzlich anderen Zusammenhängen.

Paula Müller (Berlin) befasst sich in ihren Zeichnungen und Skizzen mit der alltäglichen Sinnsuche innerhalb eines nie endenden Stroms von Zeichen und Symbolen.

Julian Öffler (Bremen), der im letzten Jahr den Videokunstförderpreis in Bremen erhielt, zeigt in seinem Video „An art performance“ einen Künstler, der versucht, sich ständig gegen seinen eigenen Willen zu entscheiden.

Christian Orendt (Nürnberg) greift Text-Versatzstücke aus intellektualisierten Alltags-Diskursen auf, um sie mit Bildideen und Sprechblasen zu einer fein pointierten Bild-Zeichnung zu machen.

Sebastian Tröger (Nürnberg) setzt sich auf seinen Bildern und Zeichnungen in humorvoller und hintersinniger Weise mit den Anforderungen und Normen des Kunstbetriebes auseinander.

Peter Sauerer (München/Walleshausen) nutzt als Holzbildhauer die Möglichkeit der Verkleinerung der Welt, um sie so distanzierter und schärfer in den Blick nehmen zu können. Seine Welten auf Wallnuss-Schalen bilden einen scheinbaren Mikrokosmos ab, der in realer Größe weniger heiter ist.

Volker Tiemann (Kiel) erfasst als Holzbildhauer mit malerischer Genauigkeit die in Alltagsgegenständen liegenden tragischen und philosophischen Komponenten und ermöglicht es so, sie mit humorvoller Distanz zu betrachten.