Marc Taschowsky

Neue Arbeiten 2010

19. November 2010 – 16. Januar 1011

Vernissage: Freitag, den 19. November ab 20 Uhr

Finissage: Sonntag, den 16. Januar 2011 von 11 – 16 Uhr

©Marc Taschowsky,Fee, 2010, 160 x 160 cm©Marc Taschowsky, Köder, 2009, 160 x 160 cm
©Marc Taschowsky, Freiwild, 2010, 100 x 100 cm©Marc Taschowsky,lost in space, 2010, 130 x 130 cm
©Marc Taschowsky, Seepferdchen

Taschowsky gehört zu der Generation von jüngeren Künstlern, die sich konsequent der gegenständlichen Malerei widmen. Ausgebildet bei einem realistischen Maler der Nachkriegsgeneration, bei Prof. Hermann Albers an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und aufgewachsen in einer Zeit, in der die Ausbreitung der Massenmedien in der Gesellschaft allgegenwärtig ist, ist seine Bildwelt geprägt von diesen beiden Polen der Ästhetik: von den notwendigen Strukturen und Konstruktionen eines gelungen Bildes und von den tausendfach ähnlichen Motiven unseres medialen Bildgedächtnisses.

Ob Werbespot, Film oder Internetclip – stets bleibt eine Erinnerungsspur des Gesehenen im Gedächtnis haften. Taschowsky verbindet Elemente aus dem kollektiven Bildgedächntnis mit den Motiven der klassischen Malerei und häufig auch mit seinem Lieblingsmotiv, der weiblichen Figur.

Seine Frauenfiguren sind groß und formatfüllend, ohne jedoch monumental zu sein. Sie strahlen häufig eine Melancholie und Kühle aus, die im Widerspruch zu ihrer zentralen Bildposition zu stehen scheinen.

In der Malweise sind seine Motive entsprechend ihrer Herkunft konsequent skizzenhaft und farbkräftig. Kombiniert mit untypischen Bildelementen wie Kröten, Gummienten, riesigen Echsen oder Fischen, entzieht er sie jedoch einer eindeutigen Interpretation.

Die Ausstellung zeigt neue, mittelgroße und kleinere Arbeiten aus den letzten beiden Jahren.

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