Marc Taschowsky

Alice, Micky und die Anderen, Malerei 2008

30. März bis 27. April 2008

©Marc Taschowsky, Alice 2 Mondschein, 2007©Marc Taschowsky, Frühstück im Freien©Marc Taschowsky, Urknall 2007

 

©Marc Taschowsky, Schmusi, 2007©Marc Taschowsky, Spaziergang

 

Marc Taschowsky gehört zu den Künstlern der jüngeren Generation, die sich konsequent der gegenständlichen Malerei widmen. Ausgebildet bei bei Prof. Hermann Albers, einem realistischen Maler an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig und aufgewachsen in einer Zeit, in der die Ausbreitung der Massenmedien in der Gesellschaft allgegenwärtig und nicht mehr weg zu denken ist, sind seine Bilder geprägt von diesen beiden Polen der Ästhetik: von den tradierten, konstitutiven Bedingungen eines gelungenen Bildes und von den tausendfach wiederkehrenden Motiven unseres medialen Bildgedächtnisses.

Taschowsky läßt sich bei der Auswahl seiner Grundmotive zunächst durchaus von den Reizen der Hochglanzfotos aus Werbung und Magazinen leiten und entscheidet sich dann intuitiv für ein Motiv. Das wird aus seinem ursprünglichen Zusammenhang gelöst und dann wie ein rein konstruktives Bildelement verwendet. Nicht der inhaltliche Bezug ist mehr von Bedeutung, sondern seine Beziehung zur Farbe, zur Form und der räumlichen Anordnung auf der Fläche.
So entstehen teils flächige, teils fantastische Bildräume, deren Leichtigkeit sich über das Wiedererkennen von Bekanntem ergibt. Diese Leichtigkeit des Seins ist dabei aber nur eine vordergründige, die durch das Einfügen von Stör-Elementen, wie Comic- oder Tierfiguren, Sprechblasen oder Schrift unterlaufen wird. Dabei wird auch die Zerstörung an sich als Gestaltungselement genutzt und ihre Herkunft von den ästhetisierten Bildern der Medien deutlich.